Neujahrsempfang 2026


Freunde der Freiheit: Neujahrsauftakt von „politischen Menschen guten Willens“

Die Gruppe um den Europaabgeordneten Lukas Mandl verortet sich politisch „in der ÖVP, eingebettet in die europäische Christdemokratie“. Unternehmer Jakob Etzel: „Im Jahr 2026 unterstützen wir 26 Talente aus der Volkspartei sowie rund ein Fünftel der ÖVP-Abgeordneten aller Ebenen.“

Ihren Neujahrsauftakt haben die Freunde der Freiheit in die Räumlichkeiten des Wiener Management Club veranstaltet. Am Nachmittag des 23. Jänner 2026 sprachen ÖVP-Abgeordnete von gesetzgebenden Körperschaften auf allen Ebenen nach einer Paneldiskussion zum Thema „Freiheit: Ist das in Krisenzeiten wirklich so wichtig?“

Bei den Mandataren handelte es sich um den Nationalratsabgeordneten Wolfgang Gerstl, den burgenländischen Landtagsabgeordneten Christian Sagartz, Sebastian Stark aus dem Bundesrat und den österreichischen Europaabgeordneten Lukas Mandl. Er baut die Freunde der Freiheit zusammen mit Gleichgesinnten seit 2024 auf.Unter den Gästen des Neujahrsauftakts waren auch die Nationalratsabgeordneten Andreas Minnich und Gudrun Kugler sowie der ehemalige Bundesminister Wolfgang Brandstetter.

„Wir halten die Freiheit von Unterdrückung hoch. Uns ist die Freiheit von unnötigen Einschränkungen wichtig. Wir wollen die Freiheit nützen, um zu einer Gesellschaft der Chancen für jeden Menschen, der Courage für Österreich, der Zukunft für Europa und des Friedens für die Welt beizutragen “, betonte Mandl in seiner Auftaktrede; und er forderte zum Engagement bei den Freunden der Freiheit auf: „Demokratie ist eine Mitmach-Aktivität!“.

Gerstl betonte in einer leidenschaftlichen Rede: „Was wir beschließen, deckt nicht ab, was wir international benötigen. Wer hier unter 40 ist, weiß gar nicht, was es bedeutet, dass wir an der Grenze der Freiheit gelebt haben. Europa muss wieder die Weltmacht Nummer 1 werden!“

Sagartz ging darauf ein, dass „Eigentum in Recht gegossene Freiheit“ sei. „Die Freiheit, sich Eigentum zu schaffen, ist eine Aufgabe für die Christdemokratie“, so Sagartz, der eine wichtige Haltung für die Demokratie zum Ausdruck brachte: „Ich ergreife Partei. Ich leiste einen Beitrag leisten durch Engagement in einer Partei!“
Stark hielt fest, dass „keine Generation hatte solche Aufstiegschancen hatte wie meine. Wir werden über einige ‚heilige Kühe‘ reden müssen. Nostalgie ist keine Strategie. Wir dürfen insbesondere bei der Sicherheitspolitik und bei Fragen der langfristigen Sicherung der Pensionen nicht feig sein.

Die Podiumsdiskussion führten die Unternehmerin Cornelia Daniel; Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin der Leitbetriebe Austria und Barbara Schmidt von Energie Österreich unter der Leitung des Journalisten Rudolf Mitlöhner.

Daniel ging auf die Gefährdungen der Freiheit nicht nur „durch Kriege, sondern auch durch Überregulierung“ ein. Rintersbacher ging darauf ein, dass Arbeit sinnerfüllt sei und wie wichtig für „christlichsoziale Politik“ der Leistungsgedanke sei. Schmidt ging insbesondere auf die Bedeutung des freien Marktes ein.

Der Unternehmer Jakob Etzel, treibende Kraft im Aufbau der Freunde der Freiheit, informierte über die geplante Vereinsgründung sowie die laufende Arbeit „zur Unterstützung 26 junger Talente im Umfeld der ÖVP sowie rund eines Fünftels der ÖVP-Abgeordneten aller Ebenen“. Laut der Website freundederfreiheit.at besteht die Initiative aus „Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die sich politisch in der ÖVP, eingebettet in die europäische Christdemokratie“ verorten.

Im Zuge der bis auf den letzten Platz vollen Veranstaltung wurden drei Exemplare des neuen Buchs von Wolfgang Schüsselnamens „Mit Zuversicht“ verlost.

Das „Warum“ und das „Was“ des wachsenden Netzwerks waren nach der Nationalratswahl im Herbst 2024 in generationenübergreifenden Workshops erarbeitet worden: „Die Freunde der Freiheit fühlen sich der Republik Österreich verpflichtet. Sie tragen zur Einigkeit Europas bei. Sie halten Demokratie und Rechtsstaatlichkeit hoch. Sie nehmen die wachsenden und besorgniserregenden Bedrohungen der Freiheit wahr, verteidigen Menschenwürde und individuelle Freiheitsrechte“, heißt es dort sowie: „Freiheit und Verantwortung sind stets aufeinander bezogen.“

Als Motivation und Anspruch wird formuliert: „Die Freunde der Freiheit machen der österreichischen Christdemokratie – eingebettet in die europäische – ein ideelles Geschenk, eröffnen neue Horizonte, errichten gemeinsam mit Kräften guten Willens gleichsam eine Arche für Staat und Gesellschaft, um aus schwierigen Zeiten mit Stärkung und Zukunftsfähigkeit hervorzugehen, insbesondere im Sinne kommender Generationen; das auf der Basis der folgenden drei Säulen: Zivilisation, Hoffnung, Aufschwung.“

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