„Als Freund der Freiheit war ich immer auch ein Freund der Wahlfreiheit“, betont der österreichische Europaabgeordnete Lukas Mandl in seinem Meinungsblog auf der Homepage der Freunde der Freiheit, von denen die ÖVP unterstützt wird. Der Parlamentarier bezieht sich auf die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes, „durch das Mütter endlich auch Geld beziehen können, auch wenn sie vorher nicht erwerbstätig waren“, und das freiwillige Pensionssplitting, „durch das Pensionszeiten für die Jahre der Kinderbetreuung von Vätern an Mütter übergeben werden können“. Das alles sei „Marke ÖVP“. Kinder- und Familienfreundlichkeit gehöre „zur DNA der ÖVP“. Die Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld zu überdenken sei ein möglicher Schritt zu Weiterentwicklung. Lukas Mandl bezieht sich auch auf die Kinderbetreuungsoffensiven in österreichischen Bundesländern, die von der ÖVP umgesetzt würden. „Zur aktuellen Kinderbetreuungsoffensive bei uns in Niederösterreich tragen insbesondere die Gemeinden viel bei“, so Mandl, der betont: „Auch unser Bundeskanzler Christian Stocker weiß das alles. Und ich weiß, dass er das mitträgt und umsetzt, und zwar seit Jahrzehnten. Für eine jüngste Aussage hat er sich entschuldigt. Das zeugt von Reife und Führungsqualität“, so Mandl. Zum Thema Teilzeit betonte Mandl den Unterschied zwischen „Teilzeitarbeit eines Menschen, der in der Kinderbetreuung oder auch in der Pflege Angehöriger unbezahlt arbeitet, und anderen Formen der Teilzeit“. Auch dass es unfreiwillige Teilzeitarbeit gibt, räumte der ÖVP-Politiker ein, und regte „eine überparteiliche Diskussion über die besten Lösungen für eine Gesellschaft mit Gleichberechtigung von Männern und Frauen, mit Kinderfreundlichkeit und damit mit Zukunftsorientierung“ an.